
noch 4 Wochen dann geht es ins Pferdeparadies!
Saison 2011

Deutsche Meisterschaft im Distanzfahren
Samstag, 20. August 2011 in Stuck
... ist nicht gut gelaufen. Penthi war bei km 44 lahm. Das ist wohl eine größere Baustelle, die seit dem Decken im Mai nur bei längeren Strecken auftritt.
Trotzdem waren die Strecke schön und das Wetter perfekt! Und wieder haben die Hufschuhe jeden Kartoffelacker und die Pfützen ausgehalten.
Anfahrt durch Hessen

Traumwetter in Stuck



Nordsee-Distanz 16./17. April - 81 km und am nächsten Tag gleich noch 38 km rangehängt. Die Strecke war prima zu fahren, super markiert und der Zieleinlauf auf der Rennbahn ein unvergleichliches Erlebnis!

Peter - ohne ihn geht es nicht.


Hassellache 26. März
Wieder mit Agma auf die 41 km Runde und hervorragend gelaufen. Beide Radarkontrollen waren kein Problem!

Ein Bonbon von Sabine Schwöbel-Lehmann. Wärmebilder als Trainingsergänzung. Foto: www.pferdewärmebild.de
Penthi durfte mit Pauline etwas schneller laufen und zeigte sich auch gut trainiert. Sie ist ein gutes Lehrpferd geworden.
Training 2011

Familienzuwachs!

Die kleine Stute ist aus dem hohen Norden ganz müde in Les Dannes gelandet und geht dort die nächsten Jahre in den Kindergarten und die Grundschule. - Unten: Mai 2011

Das Jahr 2010 ...
beginnt mit der Hassellache 41 km. Im recht großen Starterfeld von 68 TeilnehmerInnen schafften wir es auf den 14. Platz. Die Easy Boot Glove, das erste Mal im Wettkampf ausprobiert, waren fantastisch. Fluffy begleitete uns ein Stück des Weges von der Bahnunterführung bis zur Pause und war aber froh, dann in den Feierabend entlassen zu werden.

Im Team mit Manfred Wanitschka und Itschuna
Fotos: Jasmin und Pauline


Ende Mai fand der "Zirkuskurs" bei Uwe Jourdain statt. Manche Vereinsmitglieder finden wohl, wir machen uns zum Affen. Aber unsere Pferde zeigten es uns! Penthi lernte innerhalb von 1 Tag den freien Seitwärtsgang - für mich bisher ein Hexenwerk und nun können wir schon an der Feinabstimmung arbeiten. Das "Tanzen" gefällt ihr so gut, dass sie sich weiterdreht, auch wenn die Leckerlis alle sind. Obwohl das Podest nach einmaligem Gebrauch lange nur von Weitem angeschaut wurde, bestieg Penthi es mit einer Selbstverständlichkeit, die mich erstaunte.
An diesem Wochenende sah die alte Reithalle so viele zufrieden kauende und leckende Pferde wie seit dem letzten Zirkuskurs nicht. Wer nicht wenigstens ein bisschen so mit seinem Pferd arbeitet, nimmt ihm ein Teil seiner Lebensqualität. Anscheinend sind diese Lektionen für Pferde so was wie für uns Kino, Party oder sonstiger Spaß.

Am Kompliment muss noch gearbeitet werden


Geht auch viel einfacher als vermutet. Wir sollten unseren Pferden mehr zutrauen!
Herbstlaub September 2010
Mal was ganz anderes: Ich bekam für den KDR 41 km ein wunderbares Leihpferd vom Gestüt Berolina, Agma, einen 8jährigen Traum von einer Achal-Tekkiner Stute. Sie ist noch Distanz-unerfahren, hat aber mit guten Werten die Strecke hervorragend gemeistert, das Ganze auch noch barfuß. Ich denke, sie ist eine ganz große Chance für den Distanzsport.
Vielen Dank an Familie Rössler, dass ich dieses "Himmelspferd" genießen durfte.
Trocken ins Ziel

Gelassen zur Pulskontrolle
Das Jahr 2009
Die Saison startet spät: Der Gestütsweg wurde leider abgesagt. Als Ersatz fuhren wir Himmelfahrt den langen Weg nach Stuck in Mecklenburg-Vorpommern. Ein top-organisierter Ritt macht richtig Freude. Nicht umsonst heißen die Ritte der Familie Angelbeck "Die schönen Ritte", jeder Süddeutsche, der dort nicht hinfährt, verpasst eine Hauptsache in seinem Reiterleben! Der MTR (Mehrtagesritt) über 2 x 84 km lag uns hervorragend unter den kunstoffbeschlagenen Hufen und war auch ohne Tross gut zu meistern. In allen Pausen fanden wir unser Gepäck problemlos vor.
Auch 2009 konnten wir mit einem Sieg beginnen. Die Sponsoren Globetrotter und Masterhorse sowie Pfiff waren äußerst großzügig; so konnte Penthi mit ihrer ersten gewonnenen Decke von Pfiff nach Hause fahren, mit energiereichem Futter von Masterhorse die Reserven auffüllen und sich die übel verstochenen zarten Hautstellen mit MASTERHORSE-LEBERTRAN-ZINK-SALBE pflegen lassen. Die Schwellungen sind auch gut verheilt. Übeltäter waren die uns völlig unbekannten Hirschlausfliegen, die sich nicht erschlagen lassen, man muss sie schon teilen. Was wir leider nicht wussten: Sie verstecken sich in Hautfalten und reisen mit. Bis zum Pfingstmontag hat noch so ein Blutsauger zwischen Penthis Hinterbeinen überlebt. Auch Hirschlausfliegen werden uns 2010 nicht von den schönen Ritten abhalten!
Zur Erholung blieben wir noch ein paar Tage in Reinbek. Ich konnte mit meiner Brieffreundin einen flotten Traberausritt zur Bille durch schmale, hügelige Sachsenwaldwege machen.
Perfektes Beinekühlen nach dem Distanzritt

6. Juni 2009 - Laubacher Acht hatte zur Hessischen Meisterschaft eingeladen. Schwieriges Gelände bei guter Markierung, super aufgeteilte Pausen mit genug Helfern, die auch bei zunehmendem Regen noch freundlich waren, sind ja in Ruppertsburg nichts Neues. Ziel für uns war unter die ersten 10 zu kommen - und das haben wir geschafft. Der Beschlag - nun schon Stuck-erprobt und im Training vor dem Sulky geschrubbt - hätte es aber beinahe nicht geschafft. Die erste und dritte Runde sind einfach nur beschlagmordend, aber bei Regen eine Wohltat!
Fotos: Brita Deckenbach Photokunst
Obwohl Penthi die Berge der letzten Kilometer nicht gerade begeistert unter die Hufe nahm, kamen wir mit guten Werten durch die gesamte Prüfung. Auch zur Nachuntersuchung war unser früherer "Knackpunkt" - der Rücken - völlig in Ordnung mit einem A.
Fotos: Brita Deckenbach brita.deckenbach@gmx.de
Schlag auf Schlag geht es weiter!
10. Juni Klosterfahrt Lorsch 2009 - 60 km in T 4,5 bei angenehmem kühlem und windigem Wetter.
18. Juni Münstermaifeld-Distanz 81 km. Auf der zweiten Runde verritten und viel Zeit verloren - und trotzdem mit T 6,6 das Ziel erreicht.
Am ersten Stopp Schwanenkirche
Foto: Jürgen Biewer
Im Ziel - Penthi steuert den grünen Eimer mit Mash an!
25. Juni Mainschleifen-Distanz 60 km. Eine wunderschön zu reitende Strecke in 4:21 h geritten.
29. August 2009 - Deutsche Meisterschaft Distanzfahren - nicht gewagt zu hoffen, aber wir waren auf dem Treppchen! Penthi ist mit beständigen Rundenzeiten von rund 1:35 h für 25 km auf den 3. Platz getrabt und galoppiert. Die Strecke war wunderbar flüssig zu fahren. Wir haben auch ein neues Atomkraftwerk kennen gelernt an der Weser. Besonders schön und hilfreich für das Pferd: die Wasserstellen waren gut verteilt und sehr ansprechend für die Pferde aufgebaut. Große Bottiche, randvoll mit klarem, frischem Wasser luden regelrecht ein, den Durst zu stillen. Der Sulky lief leicht und leise, die Polar-Technik ging einigermaßen, also verbesserungswürdig.
Fast das ganze Wochenende wurden wir von einem Wind vorwärts gedrückt oder gebremst, den man eigentlich an der Nordsee erwartet. Nur kurz wurden wir (ausgerechnet neben dem Friedhof) von Blitz und Donner begleitet. Besonders schönes Bonbon: Mit der Mannschaftswertung wurden wir auch Sieger. Unsere Mitstreiter Traberhengst Hawk Lobell mit Annett Müller und Traberstute Itschuna mit Manfred Wanitschka haben Spitzenleistungen erbracht. Nun steht bei uns zu Hause ein Wanderpokal von fast einem halben Meter und wartet auf eine gravierte Plakette, um dann den Rest des Jahres bei Annett oder Manfred zu glänzen.


1. Runde Start zur nächsten Runde Im Ziel - Geschafft!
Vielen Dank an das Team, das maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt ist:
Peter Grimm, STU - ständige technische Unterstützung/Sulky-Konstrukteur/Chauffeur/TT - TopTross
Dr. Michael Zanger - unser Hufschmied für akkurat und fest sitzende Duplos und Barfußzeiten
18. September Herbstlaub. Ich habe das Paddock mitten in ein Herbstgrasmilbennest gesetzt. Am Morgen passte kaum das Halfter über die angeschwollene Haut. Wie gut, dass es bei uns auf Distanzritten keinen Nasenriemen gibt. In der Pause gab es dann eine Unregelmäßigkeit im Gangwerk - durch schlechtes Management meinerseits! Man sollte in der Pause im eigenen Verein sein Pferd im Auge haben. So durfte Penthi aber gleich mit TF heim und das juckende Fell im Sand pannieren. - Wer weiß, wofür es gut war! Am nächsten Tag zeigten sich noch von den Milben aufgebissene Placken zwischen den Unterkieferästen. Nächstes Jahr baue ich das Paddock woanders auf!
